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Fehlende Breitbandversorgung konfrontiert die lokalen Entscheidungsträger in den Kommunen damit eine neue Art der Infrastruktur zu bewerten und zu handhaben. Haben die Kommunen sehr gute Kenntnisse im Bereich der Abwasserwirtschaft, Straßen- oder Baugebietsplanung und zum Teil auch im Bereich der Energieversorgung und der Abfallwirtschaft, so betreten sie fast immer im Bereich der Breitbandversorgung und anderer technischer Kommunikationsleistungen Neuland. Bisher konnte (und musste) man auf die Telekom und ihren Netzausbau vertrauen. Die entstandene Infrastruktur ist vielen Kommunen weitgehend unbekannt. In Zeiten des kalten Krieges unterlagen viele Informationen auch der Geheimhaltung. Genau so unbekannt sind aber auch die vielen Regularien die seit der Öffnung des Telekommunikationsmarktes von der Bundesnetzagentur getroffen wurden. Gerade dieses Wissen über die Regulierungsfortschritte ist unabdingbar um zukunftssichere Konzepte zu entwickeln.
Die meisten Kommunen wissen heute allerdings, dass es sowohl bei den Nutzungsverträgen als auch bei der technischen Infrastruktur Alternativen zur Telekom gibt. Das Wissen über die technischen und organisatorischen Bedingungen die ein alternativer Anbieter erfüllen muss um dauerhaft und im Rahmen die Rechtsvorschriften seine Leistung anbieten zu können, ist bei den meisten Kommunen aber ebenfalls nicht immer vorhanden.
Anbieter sind nur bereit eine Region zu erschließen, wenn die Investition und der laufende Betrieb sich rechnen. Das ist oft nur bei einer Mindestanzahl von Benutzern oder relativ hohen Nutzungsentgelten gegeben. In diesem Falle stellt sich die Frage nach öffentlicher Förderung und einer entsprechenden Kenntnis der nationalen und europäischen Förderrichtlinien.
In Rahmen der ökonomischen Überlegungen sind ebenfalls Themen wie Eigenbetrieb und vorbeugende Verlegungen von Leerrohren zu behandeln.
Um die alternativen Techniken zu bewerten und als Ziel eine zuverlässige, störungsarme, günstige und zukunftssichere Breitbandinfrastruktur in der Kommune zu schaffen ist es ebenfalls unabdingbar Wissen über die Besonderheiten der möglichen Technologien aufzubauen.
Häufige Sünde der Vergangenheit war die Auswahl einer Technologie, mit der die günstigsten Endkundenkonditionen zu realisieren waren. Leider zeigte sich häufig im laufenden Betrieb, dass große Abstriche in Punkto Zuverlässigkeit, Ausbaufähigkeit und Störungsfreiheit gemacht werden mussten.
Insbesondere ländliche Räume brauchen eine gute Breitbandinfrastruktur. Wir unterstützen Sie dieses Ziel zu erreichen.
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